Auf Schritt und Tritt
Kulturgeschichte(n) des Straßenpflasters
Stephanie Weismann
Die Studie nimmt Gehwege und Straßenpflaster im (post)sozialistischen urbanen Raum in den Fokus, um daran die kulturellen, sozialen und ökonomischen Veränderungen von den 1980er Jahren bis heute zu erkunden. Mit der Erforschung des greifbaren Erbes – der Materialien, Texturen und Spuren urbaner Oberflächen – in Kombination mit den (sensorischen) Erfahrungen, Praktiken und Erinnerungen ihrer Bewohner*innen, interessiert sich das Projekt gleichermaßen für das materielle wie auch für das immaterielle (emotionale) Erbe. Indem geschichtswissenschaftliche Methoden (Analyse textueller und visueller Quellen) mit anthropologischen Ansätzen (sensory walks) kombiniert werden, soll historische Materialgeschichte mit individuellen sensorischen Erfahrungsgeschichten verknüpft werden.
Das Projekt wird gefördert durch den FWF – Österreichischer Fonds für Wissenschaft und Forschung.
Weitere Informationen zum Projekt sowie Möglichkeiten zur Beteiligung finden Sie auf der Projektseite des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig.
Urbane Pflasterlandschaft, Polen.