CfP: Knowing Africa International Conference
Deadline: 17.07.2026
Das FakZenTHKS ist Teil der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Das Fakultätszentrum für transdisziplinäre historisch-kulturwissenschaftliche Studien (FakZenTHKS) umfasst ein Lehr- und Forschungsnetzwerk, das die Vielfalt der Institute der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät durch neue inter- und transdisziplinäre Konzepte und Veranstaltungen stärkt. Darüber hinaus fördert es fakultätsübergreifende Dialoge und generiert Kooperationen mit der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft. Es verbindet aktuelle gesellschaftliche Fragen mit ihren historisch-kulturwissenschaftlichen Grundlagen und neuen Forschungsperspektiven in den unterschiedlichen Disziplinen der Fakultät. Das Zentrum besteht aus vier Arbeitsbereichen: Cultural Heritage, Historische transregionale Studien, Wissensgeschichte der Medizin und Biowissenschaften und Public History.
Antwort auf die Frage: Wozu gibt es das FakZenTHKS?
Das Fakultätszentrum für transdisziplinäre historisch-kulturwissenschaftliche Studien (FakZenTHKS) ist eine Neugründung der Universität Wien gemeinsam mit der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät aus dem Jahr 2020. Neben die bestehenden traditionsreichen Institute wurde eine neue Einrichtung gestellt, die sich sowohl unterscheiden als auch zugleich das bestehende Spektrum an Einrichtungen systematisch ergänzen sollte.
Vier Brückenprofessuren sind dafür eingerichtet worden. Die Besonderheit unseres Fakultätszentrums ist nicht in einem thematisch abgrenzbaren Forschungsbereich oder einer eigenen wissenschaftlichen Disziplinarität zu suchen. Es geht um das Anliegen, diese grundsätzlich bewährten und lange etablierten Begrenzungen und Richtungsgebungen zu überschreiten.
Dieses Anliegen gründet auf der Idee, dass in einer Neufassung akademischer Organisation auch eine Chance zur Entwicklung neuer Fragehorizonte, neuer forschungsbezogener Problemlösungsstrategien und neuer Ansätze für disziplinen-integrative Lehre liegen könnte. Am FakZenTHKS wird Transdisziplinarität deshalb anders als Interdisziplinarität verstanden. Es ist mehr als eine projektbezogene Kooperation unterschiedlicher Fachkulturen. Vielmehr handelt es sich bei der Transdisziplinarität um die Synthese dieser historisch gewordenen und jeweils auch bewährten Vielfalt an etablierten Methoden empirischer Forschung, an jeweils geltenden theoretischen Referenzen und nicht zuletzt auch an Kulturen akademischen Unterrichts.
Am FakZenTHKS manifestiert sich Transdisziplinarität in erster Linie in der gegenseitigen Adoption und Diskussion von Methodologien und ihrer Anwendungen. Transdisziplinarität ist thematisch offen. Sie stellt ein Potential an Anregung zur Verfügung, ohne die wissenschaftlichen thematischen Interessen der beteiligten Arbeitsbereiche einzuschränken. Diese Interessensvielfalt ist im Gegenteil ein Garant der gegenseitigen methodologischen Zuwendung.
Deadline: 17.07.2026
A Sage Journal entry by Dr. Brooke Penaloza-Patzak.
Vienna Public History Lecture 2025: Radiosendung beim Deutschlandfunk Kultur